Naomi war mein erster Charakter bei Lauras Rollenspiel Isla Escondida. Sie war ein vorgegebener Charakter, für den ich mich beworben habe. Ich habe für sie alles selber erfunden und war sogar ziemlich kreativ bei der Vorgeschichte. Leider hatte ich anfangs mit Naomi sehr viel Schwierigkeiten ins Spielen zu kommen, da sie doch in gewisser Weise ein Einzelgänger ist... Aber lest selber!
Naomis voller Name lautet Naomi-Isabel Cortez. Ihr erster Name, Naomi, stammt aus der Bibel und kommt von dem hebräischen Namen Na'omiy, was soviel wie 'Freundlichkeit' bedeutet. Er wird nay-O-mee ausgesprochen.
Ihr zweiter Name, Isabel, ist spanischer Herkunft und ist einfach die mittelalterliche spanische Version von Elizabeth. Er wird ee-sah-BEL ausgesprochen.
Naomi ist zwar Spanierin, ihr Vorname ist jedoch nicht spanisch, wie ich feststellen musste. Da ich an diesem Fehler nicht schuld bin aber auch nichts mehr ändern kann, bekam Naomi einen Zweitnamen.
Naomi wurde am 06. April 1992 in Barcelona, Spanien, geboren. Inzwischen ist sie also 15 Jahre alt. Vom Sternzeichen ist sie ein Widder, wovon auch ihr Charakter zeugt.
Naomis gesamte Familie in 3 Generationen wohnte schon immer in einem kleinen Ort nahe Barcelona. Direkt zwischen Meer und Gebirge auf dem Land auf einem großen Gut.
Naomis Zimmer auf der Isla Escondida sieht da ganz anders aus:
Naomis Zimmer ist sehr schlicht und ordentlich eingerichtet. Ihr Bett befindet sich in einer Nische in der Wand, etwas höher gelegen, ein sogenannter Alkoven. Ebenfalls in die Wand eingebaut ist ihr Kleiderschrank, ein nicht gerade großes Möbelstück. Naomi legt mehr Wert auf ihren Schreibtisch mit Computer und Schreibfläche. An den Wänden reihen sich Bücherregale, denn Naomi liest für ihr Leben gerne, besonders Krimis und Thriller. Auf einen Fernseher verzichtet sie liebend gerne. Dafür aber nicht auf eine große Musikanlage mit jeder Menge CDs. Durch eine Tür neben dem Kleiderschrank kommt man ins Badezimmer, das u.a. eine gemütliche Badewanne beinhaltet.
Carlos Cortez
Naomis Vater ist ein lebenslustiger Mensch, der immer etwas mit seinen Kindern unternehmen will. Er betreibt zusammen mit seinem Vater einige Weinberge in der Gegend. Ansonsten ist er meist auf dem Gut und versorgt dort die Tiere und das Land. Und trotzdem hat er noch Zeit, Extremsport zu treiben.
Freda Cortez
Naomis Mutter ist eine junge elegante Dame, von der man kaum erwartet, dass sie so etwas wie Bungee Jumping machen würde. Sie arbeitet in Barcelona als Modedesignerin, ist aber trotzdem viel zu Hause und für ihre Familie da.
Nico Cortez
Nicolo Cortez ist Naomis 6 Jahre jüngerer Bruder. Auch er wird einmal eine Zukunft als Extremsportler haben, doch im Moment interessiert er sich, wie alle Jungen in seinem Alter, für Fußball. Wie Geschwister so sind, streiten sich Naomi und Nico oft, vor allem weil ein Widder und ein Stier aufeinander treffen.
Raimundo Cortez
Carlos' Vater und somit Naomis Großvater hält seinen Sohn manchmal für verrückt. Seine Familie betreibt seit Jahren den Weinanbau rund um Barcelona, auch heute noch. Raimundo ist herzensgut und immer ein nettes Wort für seine Enkel über.
Manola Cortez
Carlos' Mutter, Naomis und Nicos Großmutter kocht am Besten. Selbst wenn die Reispfanne von Freda lecker schmeckt: Manolas Reispfanne ist noch viel köstlicher!

Alexandra Dorson
» durchschnittliche Freunde «
Sie war die Erste auf der Insel, mit der Naomi mehr als nur ein paar Worte gewechselt hat. Die Beiden sind nicht immer gleicher Meinung sondern haben eher unterschiedliche Geschmäcker. Während Alex nicht auf den Mund gefallen ist, geht Naomi nur selten von sich aus auf jemanden zu. Außerdem ist Alexandra im Schwertkampf, Naomi jedoch kämpft ganz ohne Waffen.

Valentin Heath Parker
» beste freunde «
» zusammen «
» verliebt in ihn «
» verliebt in Naomi «
» blutsverwandt «
» lebensretter «
In gewisser Weise war es doch Liebe auf den ersten Blick, als Valentin direkt an seinem ersten Tag auf der Insel Naomi ansprach und sie ihn einfach mit zum Strand nahm. In gewisser Weise sind die Beiden auch wohl blutsverwand und 'das Leben gerettet' hat Valentin Naomi auch schon mal, aber das ist 'ne lange Geschichte... Fakt ist: Die Beiden sind glücklich zusammen.

Yvonne
» durchschnittliche freunde «
» lebensretter «
Joa, die Beiden haben sich so manchmal getroffen und irgendwie nie viel miteinander gesprochen, aber an einem Tag hat Yvonne Naomi irgendwie 'das Leben gerettet', als Naomi schwimmen war und da so ein böser Typ auf den Klippen stand und Yvonne und Valentin deshalb total ausgefreakt sind. *gg*
Vielleicht lag es daran, dass die Reispfanne meiner Mutter an jenem Tag nicht mit Reis, sondern mit Weizenkörnern war. So etwas kann vorkommen. Aber wieso sollte man Weizenkörner für mein Verschwinden verantwortlich machen? Sie sind durchaus gesund und geben Energie. Genug Energie für einen Ausflug in einen der größten Kletterparks, die Spanien zu bieten hat. Alle in unserer Familie sind sehr sportlich aktiv. Meine Mum und mein Dad haben sich allen Ernstes beim Bungee-Jumping in Neuseeland kennengelernt! So verrückt bin ich nun auch wieder nicht... obwohl man beim Klettern ja auch irgendwie seinen Kopf aufs Spiel setzt. Mein Bruder ist erst 8 und darf deshalb, laut Mum, noch nicht ganz so extreme Sportarten machen. Deshalb ist er, wie alle Jungen in seinem Alter, fußballvernarrt.
Aber wieso schweife ich vom Thema ab und erzähle euch von meiner Familie? Eigentlich sollte ich besser erzählen, was an diesem einen Tag im Kletterpark von Castellon de Murcia passiert ist. Die Weizenkörner in der Reispfanne waren nicht schuld daran, dass ich jetzt hier sitze und das aufschreibe. Vielleicht war es Manipulation. Das könnte zu den Typen hier passen.
Es war der 16. Juni 2006, wir brachten meinen fußballvernarrten Bruder zu meiner Großmutter und fuhren dann weiter zum Kletterpark. Wie immer warteten wir drei - Dad, Mum und ich - schon sehnsüchtig darauf, es diesen Anfängern, die sich ängstlich an ihre Sicherungsseile klammerten, zu zeigen. Schadenfreude und Stolz war immer im Spiel bei solchen Aktionen, aber keine Angst.
Nachdem wir uns Sicherungsseile, -gurte und -helme geholt hatten, wanderten wir nebeneinander durch den Park. In so einem Kletterpark kletterte man nicht nur an Felsenwänden, sondern balancierte auch auf Seilen zwischen Bäumen in schwindelerregender Höhe. Das reizte mich besonders. Ich ließ mich also hochseilen, 10m und noch höher über den Boden. Gesichert war ich ja - durch mehrere Seile.
Nun begann der Balanceakt – viele Kilometer erstreckte sich der Kletterpark nahe unter den Wipfeln der Bäume. Ich balancierte und seilte mich vergnügt und ohne Höhenangst von einer Plattform zur anderen. Irgendwann war nur noch ich unterwegs, meine Eltern hatte ich zurückgelassen. Begleitet wurde ich natürlich - zur Sicherheit - von einem Typen, der im Kletterpark arbeitete. Er war ein ziemlich wortloser Typ, aber das interessierte mich nicht, ich konzentrierte mich ganz aufs Klettern.
KNACK! Was war das gewesen? Ich sah mich um. Bestimmt nur irgendwo ein Ast. Doch dann hielt ich plötzlich das angeschnittene Stück Sicherheitsseil in der Hand. Im nächsten Moment stürzte ich nach hinten. Ich hatte keine Zeit zu schreien, da baumelte ich schon in der Luft, nur noch an zwei Sicherheitsseilen. "Hey, sie!", schrie ich dem Typen zu, der für meine Sicherheit zuständig war. "Hier ist ein Seil angeschnitten! Lassen sie mich runter!" Gehorsam ließ er mich sinken. Ich kam leicht erleichtert auf dem Boden ab. Doch im selben Moment wurde ich von hinten gepackt und jemand hielt mir einen Wattebausch unter die Nase.
Naja, Betäubungsmittel ist wohl die mieseste Methode um jemanden k.o. zu machen. Es ist nicht die Art, die ich eigentlich vorziehe. Auf jeden Fall bin ich jetzt hier, die Typen haben mich hierhin verschleppt. Erstmal, als ich wieder bei Bewusstsein war, hab ich mich natürlich gewehrt. Judo und Tae-Kwon-Do hab' ich schließlich nicht umsonst gelernt. Aber es gibt keinen Ausweg von hier. Mir ist es egal. Diese Insel ist, wenn man es so sieht, ein Paradies für jemanden wie mich - extrem eben.